Gutbürgerlich speisen mit saisonal wechselnden Gerichten

 

Niederweiler, Wahlenau und Hirschfeld fusionieren

Hunsrück - 01.04.2016 - Das könnte der Coup des Jahrhunderts werden, den sich die Ortsbürgermeister der drei Gemeinden Niederweiler, Wahlenau und Hirschfeld da ausgedacht haben. Gerade hatte man sich damit abgefunden, dass die L190, auch Hunsrückspange genannt, auf jeden Fall gebaut wird und so zukünftig zwischen den beiden Gemeinden Niederweiler und Wahlenau ein riesiger, unschöner Graben verläuft. Doch wie heute bekannt wurde, könnte diese Planung mit einem Schlag hinfällig werden – nämlich durch die Fusion von Niederweiler, Wahlenau und Hirschfeld zu einer Großgemeinde.

„Wenn wir eine Großgemeinde sind und entlang der K73 jede Menge Baugebiete ausweisen, dann kann dort keine Landesstrasse mehr gebaut werden.“, so Wahlenaus Ortsbürgermeister Rolf Müller. Und sein Kollege Volker Mähringer-Kunz aus Niederweiler ergänzt, dass mit der Hinzunahme von Hirschfeld auch gleich die alternative Streckenführung verhindert würde.

Natürlich sind noch einige Hindernisse auszuräumen, damit der Coup gelingen kann. Denn das Ausweisen der Baugebiete alleine dürfte nicht ausreichen, um die Pläne der Landesregierung zu durchkreuzen. „Das ein oder andere neue Haus müsste an der K74 sicher schon stehen und auch die gemeinsame Verwaltung mit einem Oberbürgermeister und zwei Bürgermeistern sollte installiert sein“, meint dazu Alfred Elz, Bürgermeister in Hirchfeld, und verweist auf die bereits sehr weit fortgeschrittene Planung der drei Bürgermeister.

Lediglich bei einem Punkt konnte bisher keine Einigung erzielt werden, nämlich dem Namen der zukünftigen Großgemeinde. Alle drei Ortsnamen zusammen passen nicht auf ein Ortsschild und so könnten Besucher an den Ortseingängen der drei Gemeinden bald von folgendem Ortsschild begrüßt werden …